Foto: Clemens Hartmann

Am vergangenen Sonnabend, den 27.01.2018 stand für die SBB Baskets Wolmirstedt das erste Heimspiel der Rückrunde an. Zu Gast waren die BBC „White Devils“ aus Cottbus. Die Baskets wurden vor heimischer Kulisse den hohen Erwartungen gerecht und erspielten sich im 15. Saisonspiel auch ihren 15. Saisonsieg. Mit einem 87:65-Sieg vertrieben sie die „weißen Teufel“ aus der „Hölle der Freundschaft“ und bleiben somit auch weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze der 2. Regionalliga Ost.

Im Vorfeld der Partie gab es zwei Änderungen im Kader der SBB Baskets. Wie auch im letzten Spiel setzte Headcoach Opitz Neuzugang Aron Thorell Walker ein. Während sich also die Position des Schweden im Team festigt, stehen die Zeichen zwischen den Wolmirstedtern und Simon Obi auf Trennung. Mit den Neuerungen im Kader der Wolmirstedter ergaben sich auch neue mögliche Aufstellungen für Coach Michael Opitz. So startete er zunächst mit Lachezar Karadzhov, Nico Adamczak, Acha Njei, Damon Smith und Publikumsliebling Torsten Ramme ins Spiel. Die Cottbusser reisten mit neun Spielern in die Ohrestadt und entsandten Daniel Krausche, Stefan Peplowsky, Jesse Jeffers, Max Jentzsch und Yuri Vasylyev als Starting-Five aufs Parkett.

Die Punktjagd eröffnete Baskets Damon Smith mit einem Dreipunktetreffer. Torsten Ramme setzte schnell mit zwei weiteren Punkten nach. Auch die Teufel waren bald erfolgreich unter dem Korb der Wolmirstedter. Weitere Punkte von der Dreierlinie durch Nico Adamczak verhinderten jedoch direkt zu Beginn des Spiels, dass die Lausitzer aufschließen konnten. Insgesamt dominierten die Wolmirstedter in eigener Halle von Anfang an. Ihren Gästen gelang es nicht, die Defense zu durchbrechen. Die Teufel punkteten fast ausschließlich von der Freiwurflinie, ließen hier jedoch auch immer wieder Chancen ungenutzt. Das erste Viertel endete deutlich mit 26:19 für die Gastgeber. Den zweiten Spielabschnitt eröffnete Jesse Jeffers erfolgreich für die Lausitzer. Doch die Baskets hatten für jeden Treffer eine passende Antwort parat und hielten ihren Vorsprung bzw. bauten ihn sogar, trotz drei verworfener Freiwürfe aus. Nico Adamczak bewies auch in diesem Viertel seine Qualitäten als Dreipunkteschütze. Mit einem weiterhin deutlichen Vorsprung von 44:32 für die SBB Baskets verabschiedeten sich beide Teams in die Halbzeitpause.

Nach der Pause änderte sich nichts Grundlegendes im Spiel. Die Dominanz blieb klar bei den Hausherren. Headcoach Opitz ließ sich dennoch zu keinerlei Experimenten hinreißen und so punkteten vorrangig Acha Njei, Nico Adamczak und Damon Smith für ihr Team und ließen den Cottbussern keine Chance aufzuschließen. Das dritte Viertel und endete deutlich mit 65:48 für die Baskets. Das letzte Viertel spielte sich für die Teufel fast ausschließlich an der Freiwurflinie ab. Doch schien die Kraft und Konzentration bei den Cottbussern nachzulassen und so blieben viele Punktchancen ungenutzt. Bei den SBB Baskets verliefen auch die letzten zehn Spielminuten nach Plan und so konnten die anwesenden Fans einen weiteren unangefochtenen Sieg ihres Teams bejubeln. 87:65 stand es beim ertönen des Schlusssignals.

Top-Scorer der Partie war erneut Nico Adamczak (28), gefolgt von Teamkamerad Damon Smith (20). 20 Punkte erzielte auch Jesse Jeffers für die „White Devils“ und war damit erfolgreichster Spieler der Teufel.

“Glückwunsch an mein Team zum heutigen Sieg. Wir haben es heute über weite Strecken deutlich besser gemacht als noch in den vergangenen beiden Wochen. Allerdings fehlt uns in einigen Phasen immer wieder die notwendige Konsequenz um die Spiele hin und wieder auch schon etwas früher zu entscheiden. Daran müssen wir im Hinblick auf die uns bevorstehenden Aufgaben definitiv weiterarbeiten.“, so Head-Coach Michael Opitz nach dem Sieg über Cottbus.

Für die SBB Baskets Wolmirstedt spielten: Lazechar Karadzhov (6), Augustas Pampikas (dnp), Acha Njei (15), Femi Oladipo (11), Pascal Wolfram (0), Carlo Böttger (0), Torsten Ramme (2), Nico Adamczak (28), Karl Potratz (1), Damon Smith (20), Aron Thorell Walker (4), Linus Wascher (0)

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